


Hypnose
Was ist das eigentlich?
Hypnose – Wissenschaftlich fundierte Methode für Entspannung und Veränderung
Lange Zeit galt Hypnose als mysteriöse Technik, die vor allem von Schamanen oder Bühnenmagiern genutzt wurde. Doch heute weiß man: Hypnose ist eine anerkannte, wirkungsvolle Methode in Medizin und Psychotherapie.
Was passiert in der Hypnose?
Beim Hypnoseprozess gleitet die Person langsam in einen tiefen Entspannungszustand – den sogenannten Trancezustand. Dabei fühlt sich der Körper angenehm warm und schwer an, die Augen schließen sich, die Atmung wird ruhiger und der Puls verlangsamt sich. Die Umgebung gerät in den Hintergrund, während der Geist hochkonzentriert bleibt.
Trance ist also kein Schlaf, sondern ein besonderer Bewusstseinszustand, in dem das Gehirn effektiver arbeitet und das Unterbewusstsein leichter zugänglich ist. Dank moderner bildgebender Verfahren konnten Forscher belegen, dass Hypnose im Gehirn messbare Veränderungen auslöst. Seit 2006 ist Hypnose sogar wissenschaftlich anerkannt zur Behandlung von Schmerzen und störenden Verhaltensweisen.


Warum ist Hypnose so effektiv?
Negative Erfahrungen aus unserem Leben werden im Unterbewusstsein als Schutzmechanismus gespeichert, um uns vor zukünftigen ähnlichen Situationen zu schützen. Viele dieser emotionalen „Lasten“ sind jedoch heute überflüssig oder sogar hinderlich. Über das bewusste Denken lassen sie sich oft kaum verändern, im Trancezustand der Hypnose aber sehr wohl.
Durch gezielte Worte und Vorstellungen erreicht der Hypnotiseur das Unterbewusstsein direkt – und kann dort nachhaltige positive Veränderungen bewirken. Deshalb ist Hypnose ein kraftvolles Werkzeug für Therapie, Coaching und persönliche Entwicklung.